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Der Naturpark in der Weinidylle
Im Jahr 1999 wurde im Weinmuseum Moschendorf der Naturpark in der Weinidylle offiziell aus der Taufe gehoben. Unser Naturpark ist vereinsmäßig organisiert und umfasst eine Fläche von ca. 7.270 ha in den Bezirken Güssing (Gemeinden Güssing, Strem, Heiligenbrunn, Moschendorf, Eberau) und Oberwart (Gemeinde Deutsch Schützen-Eisenberg). Obwohl die Gemeinde Bildein (Bez. Güssing) im Moment flächenmäßig keinen Anteil am Naturpark hat, ist sie ob der engen Kontakte und der Verknüpfung mit dem Thema Wein ebenfalls Mitglied im Naturparkverein.
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Aktuell erstreckt sich der Naturpark vor allem über die idyllische Hügellandschaft zwischen unterem Pinka- und unterem Stremtal - hier sind auch die bekannten Weinriede und Kellerlandschaften des Südburgenlandes enthalten. Im Süden sind aber auch die botanisch außergewöhnlichen Stremtalwiesen und das berühmte Heiligenbrunner Kellerviertel Teil des Naturparks. Für die Zukunft ist eine Ausweitung der Naturparkfläche auf die gesamten Gemeindegebiete (inkl. Bildein) und eventuell sogar die Erweiterung über die nahe Grenze nach Ungarn geplant.
(Siehe dazu auch die >> interaktive Übersichtskarte zum Gebiet.) |
Wie bereits gesagt, ist die Besonderheit unseres Naturparks die idyllische, durch den Weinbau geprägte Landschaft mit ihren für die Region typischen Kellerstöckln.
Mit 430 Hektar Rebfläche, welche von ca 1.800 Familien bewirtschaftet wird, ist die Weinidylle Südburgenland das kleinste Weinbaugebiet Österreichs. Vielleicht gerade deshalb hat es den Weinliebhabern unter seinen Gästen viel zu bieten. Es sind nicht nur die Idylle der Landschaft, die verträumten Weinorte oder die historischen Kellerviertel und Kellergassen, die den Besucher immer wieder verzaubern. Es sind vor allem die hervorragenden Weine dieser Gegend, die weit über die Grenzen des Burgenlandes hinaus ihre Freunde haben. Es gibt nichts Romantischeres, als in einem der alten Weinkeller, mitten in den Weingärten, mit Blick weit nach Ungarn hinein, ein Gläschen Welschriesling, Blaufränkisch oder den urigen Uhudler zu genießen oder bei einer der vielen Buschenschänken eine deftige Winzerjause zu verzehren.
Unter Naturpark versteht man eine vom Menschen gestaltete Kulturlandschaft, die für eine naturnahe Erholung und für die Vermittlung von Wissen über Natur und Kultur geeignet ist. Das Prädikat Naturpark kann nur einem geschützten Gebiet (Landschafts- oder Naturschutzgebiet) verliehen werden, das zusätzlich einen hohen Erlebnis-, Bildungs- und Erholungswert für die Menschen aufweist. Vergeben wird diese Auszeichnung von der Jeweiligen Landesregierung.
Die Fläche eines Naturparkes ist eine für die jeweilige Region charakteristische Kulturlandschaft, die sich durch ihre Schönheit und Einzigartigkeit von der Umgebung abhebt. |
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Ein wesentliches Merkmal ist, dass Natur und Landschaft unter Einbeziehung des Menschen bewahrt werden sollen. Der Mensch soll als gestaltender und wirtschaftender Faktor im Naturpark erhalten bleiben, sein Handeln jedoch im Einklang mit der Natur stehen - nachhaltig , ökologieorientiert.
Zu den Aufgaben eines Naturparks zählen einerseits die Erhaltung und Pflege der natürlichen Umwelt, andererseits die Schaffung von Erholungs- und Bildungsangeboten wie Lehrpfade, Museen, Ruhezonen, Spielplätze, Wanderwege, etc.
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Seit Herbst 2003 ist der Bürgermeister von Moschendorf, Peter Schlaffer, der Obmann des Vereins Naturpark in der Weinidylle. Sein Stellvertreter ist der Bürgermeister von Strem, ÖKR Werner Trinkl.Das Naturparkbüro befindet sich in Räumlichkeiten des Weinmuseum Moschendorf (A-7540 Moschendorf, Weinmuseum; Gebäude der Vinest-Vinothek, 1. Stock; Tel.: +43 (0) 3324 6318, Fax: DW 4; info@naturpark.at).
Der Verein ist bestrebt die touristische Infrastruktur in der Region zu verbessern und auszubauen. Zu diesem Zweck wurden EU-geförderte Projekte (Interreg IIIA) eingereicht, die laufend bearbeitet werden. Auch die Neugestaltung dieser Naturpark-Homepage ist Teil eines solchen Projektes. |
Projekt Kellerstöcklappartements:
Dieses Projekt setzt bei den vielen leerstehenden, nutzlos gewordenen und zum Teil verfallenden Weinkellern im Unteren Pinka- und Stremtal an und versucht diese einer touristischen Nutzung unter dem Motto "Wohnen im Weinkeller" zuzuführen. Dazu wurden Qualitätskriterien erarbeitet und eine eigene Vermarktungsschiene entworfen. Das Projekt selbst befasste sich aber vor allem mit der bautechnischen, fördertechnischen und rechtlichen Beratung der interessierten Kellerstöcklbesitzer.
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>> Informationen zu Kellerstöcklappartements - Wohnen im Weingarten |
Marketing-Projekt für den Naturpark in der Weinidylle: Dieses neue Projekt hat zum Inhalt den Naturpark in der Bevölkerung der Region selbst und vor allem darüber hinaus bekannt zu machen und zu etablieren. Aber auch die Schaffung touristischer Infrastruktur und Werbematerialien ist Teil dieses Projektes.
Aufarbeitung der kulturhistorischen und
naturräumlichen Besonderheiten im Naturpark
in der Weinidylle: Im Zuge von drei
Kleinprojekten werden die Daten und Fakten und die
gegebene Literatur zu den Besonderheiten des Naturparks
gesammelt, aufgearbeitet und in eine touristisch
verwertbare Form gebracht. Als Ergebnis entstand
die "Entdeckungsreise durch den Naturpark"
- 26 Tafeln bei Besonderheiten und ein begleitender
Folder.
>> "Entdeckungsreise
durch den Naturpark"
Dieses Projekt wird
kofinanziert aus Mitteln
der EU, von Bund und Land Burgenland.
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Naturpark
in der Weinidylle
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Der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) wurde am 28. Oktober 1995 gegründet. Seither werden in einem länderübergreifenden Koordinationsteam neue Akzente zur Weiterentwicklung der Naturparke gesetzt. Erklärtes Ziel ist die österreichweite Koordination der Naturparke in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Informationsaustausch, Kontaktstelle zu Bund und Länder, Vermittlung von Naturparkmitarbeitern und Regionalbetreuern, Erarbeitung eines gemeinsamen Leitbildes sowie die Erstellung von Qualitätskriterien.
>> Verband der Naturparke Österreichs |